„Wenn man von Norden kommt und Valence hinter sich lässt, sieht man am südlichen Horizont einen grünen Himmel, der nichts anderes ist als der Widerschein der Sonne über der Provence.“

Jean Giono

En Provence...

In vielen Reiseführern wird beschrieben, auf welchen Wegen sich der geneigte Besucher von Norden her der Provence nähern kann und welche landschaftlichen und olfaktorischen Veränderungen ihm signalisieren, im Land seiner Sehsüchte angekommen zu sein.

Ich konnte viele Beschreibungen gut nachvollziehen und befinde mich damit gerne in der Tradition der diversen Völkerwanderungen.
Denn ich selbst wurde schon als Kind über Autobahnen und Landstraßen in den Süden kutschiert, bei offenen Fenstern notdürftig gekühlt und mit Keksen und Fencheltee halbwegs ruhig gestellt.
Später habe ich mich oftmals voller Stolz ganz alleine auf den Weg in den Süden gemacht und erlebte diese imaginäre Grenze immer voller Vorfreude und Sehnsucht. Es stimmt – hinter Valence fängt die Provence wohl an. Aber für mich war die wahre Grenzüberschreitung immer die Fahrt von unserem Dorf aus nach oben in die Hügel, wo unser kleines „refuge“ steht. Dort, auf halber Höhe, haben wir die Autofenster heruntergekurbelt und in vollen Zügen den einmaligen Geruch inhaliert: Pinien, Rosmarin, Thymian, die ganze Palette der provençalischen Zutaten.

Dann bin ich zu Hause.

Diese Website möchte einen Teil meiner eigenen Erfahrungen vermitteln und mir, Freunden und Gleichgesinnten zum gemeinsamen Schwelgen dienen. Zwar nur mit dem virtuellen Duft der Provence aber immerhin mit der Erinnerung, Vorfreude und Ehrung dieses ganz besonderen Flecken unserer Erde.